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Dienstag, 29. April 2014

Brief an meine Freundinnen von der Emanzenfraktion

Gleich zu Beginn: es gibt innerhalb Religionsgemeinschaften immer verschieden stark interpretierte Meinungen. Und natürlich sind weder alle Christen, noch alle Moslems gleich gläubig. Noch leben sie alle gleich. Aber da mir dieses ständige „ich mein ja gar nicht jeden und scher auch nicht alle über einen Kamm“ - Rumgedruckse tierisch auf den Senkel geht, sage ich es lieber einmal am Anfang, und dann nicht wieder.

Quelle: bz-berlin.de 
Liebe Emanzen:
Ich möchte euch für euer Sozialsein danken.
Religionen sind ja zum größten Teil eher frauenverachtend, als frauenfreundlich. Mit dem Christentum, insbesondere mit dem Katholizismus, will niemand mehr etwas zu tun haben. Aber beim Islam, da schreit ihr „Hurra!“ Das ist mutig und so nett von euch. Ihr seht einfach über gewisse Kleinigkeiten hinweg. IHR seid keine kleinkarierten Spießer. Wenn man in einem islamischen Staat wie Saudi-Arabien für vorehelichen Sex ins Gefängnis kommt, lasst ihr alle fünfe grade sein und drückt ein Auge zu. 
von Dubravko Sorić SoraZG on Flickr 

Und ich verstehe total, dass ihr Männer unterstützt, die denken, dass eine deutsche, unverschleierte Christin weniger wert ist, als eine, die ihr Haupthaar versteckt und im Umhang durch die heimischen vier Wände weht. Ihr seid diesen mich bespuckenden Männern eine helfende Hand und gebt nebenher euren Kampf gegen den SalzstreuER nicht auf. Danke, danke, danke, danke... Ihr setzt Prioritäten. Es kann so einfach nicht weitergehen, dass ich, als Mensch weiblichen Geschlechts auch heute noch durch eine FußgängERzone gehen muss. Und dann diese widerlichen Machos, die nicht mal vernünftig gendern können! So geht es ja nicht weiter. Die Angleichung der Gehälter von Männern und Frauen sollte definitiv hintenan gestellt werden. Warum auch an solche Nichtigkeiten Gedanken verschwenden?  

Sonntag, 2. Februar 2014

Manchmal möchte ich mit Cocktailtomaten werfen. Für so eine schlechte Darbietung.

Langeweile ist eigentlich nicht mein Metier. Abgesehen von teilweise sinnentleerten Vorlesungen gibt es diesen einen Moment, in dem sich nervöse Genervtheit in mir ausbreitet.

Wenn ein Mann nach dem „Ich heiße..., Ich studiere... Ich wohne in...“ Geplänkel seinen ersten Satz verlauten lässt. Langweilen können Frauen zwar auch gut, aber mit denen, setze ich mich ja nicht so häufig auseinander.



Ich werde jetzt kein Mitleid heucheln und sagen, dass Männer es ja auch nicht leicht haben.
Denn eigentlich ist es sehr einfach, würden einige nur ein wenig mehr Zeit in Charakterbildung stecken.
Manchmal bin ich selbst darüber erschrocken, dass ich an einem Mann innerhalb eines Satzes völlig das Interesse verliere. Haben sie die erste Hürde genommen, kommt mit 99% iger Wahrscheinlichkeit während des Gesprächs irgendeine bescheuerte These, die sie einem pseudosozialen Idioten nachquatschen. Und anstatt mal mit einer provozierenden, neuen Meinung aufzutrumpfen, verstecken sie sich im politisch überkorrekten Ansichtseinheitsbrei.



Faszinieren konnten mich bis jetzt nur wenige Männer. Wirklich wenige.Um genau zu sein: 3 an der Zahl. Es geht nicht darum, wahnsinnig verrückte Dinge zu machen. Oder der schönste Mann unter der Sonne zu sein. Es hilft schon sehr, ein guter Mensch zu sein. Für etwas zu brennen und Leidenschaften zu haben (Fußball ist maximal ein Hobby und fällt nicht in die Kategorie Passion). Zu wissen wer man ist und was man gerne sein würde, ist die Grundvoraussetzung um jemanden in seinen Bann zu ziehen.


Ihr möchtet mich doch nicht langweilen, oder?

Dienstag, 21. Januar 2014

Liliana reißt sich "den Hintern auf". Das glaube ich ihr sogar.

Manchmal wünschte ich mir, ich hätte das selbe lockere Verhältnis zum Anstand wie Frau Liliana M. Denn, so wie es scheint, kommt man damit sehr, sehr weit und hoch hinaus. Da sie eigentlich nichts kann, was ihre Popularität rechtfertigen würde, liegt ein Verdacht doch sehr nahe: sie macht für die richtigen Männer die Beine so breit, dass nur ihre Silikonimplantate die Sicht in das leere Köpfchen versperren. Und dann heißt es: Liliana hat alles richtig gemacht. Tschüß Emanzipation. Prostituiert euch um zu Rang und Namen zu gelangen.
Sell your sex and get famous. Eine Devise, die einen doch gleich zum Rollkragenpulloverkauf animiert.

Natürlich wird sie aber als toughe Geschäftsfrau verkauft. 
Nichts essen, kann jeder. Sich auf jedes Foto zu quetschen, ist unangenehm dreist. Eine Vagina haben 50% der Weltbevölkerung. Gnadenlose Intelligenz vermittelt sie auch nicht in ihren Interviews. Ich frage mich sowieso, welcher Redakteur meint, es würde jemanden interessieren, was sie nicht zu sagen hat. Denn ich kenne, ganz ehrlich, nicht einen einzigen, der sich eine Harper's Bazaar kaufen würde, weil ihr Gesicht darauf prangt. Beziehungsweise nicht wegschalten würde, wenn sie sich wieder vor die Linse drängt.

Doch jetzt kreiert unser Multitalent auch noch Hüte! Ein Raunen zieht durch den Raum.. Wow.
Das sind keine Hüte! Das sind Mützen mit Zirkuspferdähnlichen Tüllverzierungen!

DAS ist ein Hut.
Man gibt der Frau ein Forum, ohne dass irgendjemand Interesse an ihr hat. Vielleicht nur die ganz Doofen, die den selben Weg wie Liliana einschlagen möchten. Aber Liliana hat im Gegensatz zu ihnen einen ganz entscheidenden Vorteil: den absoluten Willen. Zielstrebig verfolgt sie eine Karriere, die auf nichts außer nichts aufgebaut ist. Und sie schaut über den Tellerrand hinaus. Sie will die ganz große Berühmtheit. Sie hat den Mut und geht nach New York. Wollen wir uns nicht alle ein Stück von diesem Willen abschneiden? Dann bleibt nichts mehr für sie selbst übrig und sie belästigt uns nicht mehr.

Rollkragen sind übrigens total super. Vor allem im Winter. Und manchmal kombiniere ich noch Handschuhe dazu, wenn es kalt ist. Aber psst.. Geheimtipp. Genauso wie der Trend im Sommer Sommerkleider zu tragen. 



So. Und jetzt werde ich diesen Namen nie wieder erwähnen. Wenn sie etwas geleistet hat, darf sie sich gerne wieder melden.